Neues von ZERGportal
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In Ungarn ist das neue Tierschutzgesetz am 15.01.2010 in Kraft getreten. Dies jedoch nicht ohne Folgen. Denn in den letzten zwei Wochen gab es dadurch sehr viele Beschlagnahmungen. Die Haltungsbedingungen wurden verschärft. Die Wegnahme durch die Hundepolizei wurde dadurch erleichtert.

Wir rechnen mit noch weiteren Beschlagnahmungen und auch der Strafverfolgung in Ungarn, so die Pfotenhilfe Ungarn. Das alles hat Ungarn einem Tierfreund zu verdanken. Dr. Péter Bárándy aus dem Justizministerium macht Ernst und hat sein Wort gehalten. Es sollen noch weitere Änderungen in Kraft treten. Bereits im Sommer kam es zum Kontakt zwischen dem Politiker und den Tierschützern der Pfotenhilfe. Beide Parteien arbeiten auch schon in einem Projekt der ungarischen Tierärztekammer zusammen.

Hier einige Auszüge der Änderungen:

- Tiere, die im Freien gehalten werden, müssen ausreichende Einrichtungen zur Verfügung haben, damit sie sich bei entsprechender Witterung und Gefahr zurückziehen können. Ihr Bewegungsraum darf nicht eingeschränkt werden, dass sie diese Einrichtung nicht erreichen können.

- Tiere, die in geschlossenen Räumen gehalten werden, müssen ausreichend Auslauf und Bewegungsfreiheit zur Verfügung haben. Der Tierhalter hat hierfür Sorge zu tragen.

- Der Ausschuss zur Genehmigung von Tierversuchen hat die Anträge strenger zu prüfen. In dem Ausschuss darf keine Person vorhanden sein, die diesen Antrag selbst gestellt hat oder aber Nutzen aus dem Tierversuch ziehen würde.

- Tierpensionen und Tierheime müssen nachweisen, dass sie diese Einrichtungen auch finanziell tragen können.

- Tierschutz soll zum Pflichtfach in Schulen werden. Informationen, Aufklärung und Weiterbildung über die Natur und Tierwelt sind förderlich.

- Tierquälerei wird unter Strafe gesetzt und kann mit bis zu 3 Jahren Freiheitsentzung bestraft werden.

Ein ganz wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist jedoch, dass Tierschutz in den Schulen unterrichtet wird. Dafür danken die Tierschützer Dr. Bárándy sehr. Er hat sein Wort gehalten. Als wir uns im Sommer getroffen haben, hat er auch von Fällen der Tiermisshandlung gesprochen. Die Verfahren wurden jedoch eingestellt. Einige Fälle waren wirklich grausam.

Er sagte wörtlich: “Was bitte muss man denn noch tun, damit man in Ungarn endlich als Tierquäler bestraft wird?” Er hat die Gerichte angewiesen, solchen Verfahren nachzugehen und diese nicht einzustellen.

Natürlich wird es auch in Zukunft noch Tierquäler geben, die sich der Strafverfolgung entziehen können, aber die Weichen sind gestellt und Ungarn beschreitet einen neuen Weg. Die Verantwortlichen der Pfotenhilfe Ungarn e.V dürfen sich nicht ohne Stolz als Weichensteller für einen würdigen Umgang mit Tieren sehen.

Es ist ein Schritt, die Bevölkerung für einen wertschätzenden Umgang mit ihren Haus- und Nutztieren zu sensibilisieren und sowohl den Menschen, als auch den Tieren dabei zur Seite zu stehen.

Quelle: Pfotenhilfe Ungarn e.V.

http://www.pfotenhilfe-europa.eu

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http://ZERGportal.de

Das Tierschutzportal für Tiere in Not

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Tierschutz mal anders.  München und Düsseldorf – Städte mit Herz

Ein Haustier zu vermissen und tage- oder monatelang zu suchen, zerrt enorm an den Nerven. Die Nachricht zu erhalten, dass es tot aufgefunden wurde, ist mit das Schlimmste, was einem Tierhalter passieren kann. Für die meisten Tierfreunde ist es trotz des großen Schmerzes allerdings zumindest beruhigender, zu wissen, was passiert ist, als ewig mit der Ungewissheit zu leben.

München hat als eine der ersten Städte in Deutschland erkannt, wie wichtig es für einen Tierhalter ist, letztendlich Gewissheit über den Verbleib eines Tieres zu haben. Abschied nehmen zu können ist ein Stück wichtiger Trauerbewältigung. Auf Initiative des Geschäftsführers der Tiertrauer München, Herrn Damaske, werden im Tierkrematorium München tot aufgefundene Tiere identifiziert und aufbewahrt, damit die Besitzer Abschied nehmen können. Auch in Düsseldorf hat man ein Herz für Tiere. Auf Initiative des dort ansässigen Tierschutzvereins
Twinkle Trust Animal Aid hat die Stadt zusammen mit der Gesellschaft für Abfallwirtschaft AWISTA beschlossen, den Chip tot aufgefundener Tiere per Scanner auszulesen und die Tierhalter mit Hilfe von TASSO zu informieren. „Das Identifizieren toter Fundtiere wird nach wie vor von den meisten Kommunen und Tierkörperbeseitigungsfirmen vernachlässigt”, weiß Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. Dabei wäre es so einfach. Ein handgroßes
Lesegerät für zirka 150,- Euro liest den Chip des Tieres im Bereich der linken Schulter auf Knopfdruck aus.
Die Gemeinden oder die Abfallwirtschaft übermittelt die auf dem Lesegerät sichbare, 15-stellige Chipnummer an die TASSO-Notrufzentrale. TASSO setzt sich mit den Besitzern in Verbindung. Alternativ hilft der örtliche Tierschutz
beim Ablesen des Chips.

Initiative der Tiertrauer München und TASSO:

TASSO sucht weitere Städte und Gemeinden mit Herz, denen tote Fundtiere nicht gleichgültig sind.
Daher möchte TASSO alle Leser des TIERNOTRUF aufrufen mitzuhelfen, aus ihrer Stadt eine Stadt mit Herz zu machen. Informationsbroschüren zur Weitergabe an die Städte und Tierkörperbeseitigungsgesellschaften können bei TASSO unter andrea.thuemmel@tasso.net angefordert werden.

Herr Damaske vom Tierkrematorium München informiert interessierte Städte oder die Abfallwirtschaftsgesellschaften
gerne über das erfolgreiche Konzept in München. Telefon: 089-9455370.

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Registrierung spart deutschen Tierheimen
jährlich 10 Millionen EUR Kosten

Laut einer Erhebung kalkuliert ein Tierheim in der Regel 12,- Euro pro Tag für die Unterbringung eines Fundtieres. Die durchschnittliche Verweildauer eines Tieres im Tierheim geben die befragten Tierheime mit mindestens 15 Tagen an. Multipliziert man die oben genannten Kosten eines Tierheims mit der Verweildauer und mit den 52.000 pro Jahr von TASSO zurückvermittelten Ausreißern, bedeutet das, dass jeder, der sein Tier vorsorglich bei TASSO registriert hat, dazu beiträgt, dass deutsche Tierheime allein durch die Registrierung mindestens 9,3 Millionen Euro im Jahr sparen! Ein Mehrwert, der so schnell durch kaum eine andere Maßnahme zu erzielen sein dürfte. Leider ist nur jedes dritte Tier in Deutschland registriert. Wären alle Tiere registriert, bliebe den Besitzern im Verlustfall nicht nur viel Kummer und den Tieren ein längerer Aufenthalt im Tierheim erspart, sondern die Gesamt-Ersparnis für die deutschen Tierheime läge bei jährlich mindestens 30 Millionen EUR.

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aktion tier – menschen für tiere e.V.,
Deutschlands große Tier- und Artenschutzorganisation

Kommen die Hühner aus dem Käfig?
Irreführende Medienmeldungen verunsichern Verbraucher – aktion tier empfiehlt, nur deutsche Eier aus Freiland- und Biohaltung zu kaufen

Berlin, 06.01.2010. Bei diesem Thema sind sich alle Tierschützer einig: Die Käfighaltung von Legehennen ist Tierquälerei und gehört abgeschafft. Um dieses Ziel zu erreichen, werden seit Jahren groß angelegte Kampagnen durchgeführt, mit Erfolg: Seit dem 01.01.2010 ist die klassische Legebatterie in Deutschland gesetzlich verboten. Allerdings haben die Geflügelzüchter vorgesorgt und dank geschickter Lobbyarbeit bei der Politik die “Kleingruppenhaltung” durchsetzen können. “Die Kleingruppenhaltung ist nur ein gut klingender Begriff, hinter dem sich eine Käfighaltung verbirgt”, erklärt Jan Pfeifer von aktion tier diese Mogelpackung.

Doch es gibt noch weitere Verwirrungen: Gerade in den letzten Tagen häufen sich Falschmeldungen in Medien, so wird z.B. von einem Verkaufsverbot von Käfigeiern im Supermarkt gesprochen oder von einem generellen Ende der Käfighaltung von Legehennen. “Beides entspricht nicht der Wahrheit”, weiß Jan Pfeifer. Ein Verkaufsverbot von Käfigeiern gibt es nicht, viele Supermarktketten haben sich freiwillig verpflichtet, ab dem 01.01 keine Käfigeier mehr zu verkaufen. Doch leider kommen einige Ketten dieser freiwilligen Verpflichtung nicht nach, es ist von Lieferschwierigkeiten bei alternativen Eiern (also Boden-, Freiland-, Biohaltung) zu hören, andere Supermärkte sprechen ganz offen darüber, dass sie das Ostergeschäft noch mitnehmen wollen, bevor sie die Käfigeier aus dem Sortiment verbannen. “Auch ein Verbot der Käfighaltung, wie es in einer Pressemeldung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) suggeriert wird, stimmt nicht, denn erstens ist nur die Käfighaltung in Deutschland verboten und zweites auch “nur” die klassische Legebatterie, die tierquälerische ,Kleingruppenhaltung’ von Legehennen wird es nach wie vor auch in Deutschland geben”, erklärt Pfeifer.

Die Verunsicherung der Verbraucher beginnt aber bereits im Supermarkt, denn obwohl die bekannten Supermarktketten bereits vor Jahren angekündigt haben, ab dem 01.01.2010 keine Käfigeier mehr zu verkaufen, kommen sie diesem Versprechen überwiegend nicht nach und – schlimmer noch: In deutschen Eierverpackungen finden sich jetzt – nach dem Verbot der klassischen Legebatterie hierzulande – immer mehr ausländische Käfigeier. “Hier wird der Konsument komplett irregeführt. aktion tier rät: Achten Sie auf den Eierstempel, er befindet sich direkt auf dem Ei und gibt an, aus welcher Haltungsform das Ei stammt, dabei ist die erste Ziffer aus Tierschutzsicht entscheidend, die 3 steht für Käfig- , die 2 für Boden-, die 1 für Freiland- und die 0 für Biohaltung; und wenn möglich, nur Eier aus Deutschland kaufen, denn die Kontrollen hierzulande sind meist umfassender als im Ausland”, so Jan Pfeifer von aktion tier abschließend.

Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

Weitere Informationen bei:
Jan Pfeifer, aktion tier, Tel.: 02241-9446246 (Info@aktiontier-pressestelle.org).

aktion tier – menschen für tiere e.V.
Pressestelle
Kaiserdamm 97
14057 Berlin
Tel.: 030-301038-33
Fax: 030-301038-34
www.aktiontier.org
info@aktiontier-pressestelle.org

Alle zehn Minuten wurde 2009 ein Tier von TASSO zurückvermittelt

Durchschnittlich alle zehn Minuten konnte die Tierschutzorganisation im vergangenen Jahr entlaufene Hunde oder Katzen ihren Besitzer zurückvermitteln. Insgesamt wurden 52.371 Tiere wiedergefunden. Dank TASSO, der Tierschutzorganisation, die sich seit über 26 Jahren unter anderem der kostenlosen Rückvermittlung vermisster Haustiere widmet.

Dass der Verein im vergangenen Jahr besonders erfolgreich war, ist laut TASSO-Chef Philip McCreight auf das weiter wachsende Verantwortungsbewusstsein der Tierhalter zurückzuführen: “Der unter die Haut schmerzlos eingesetzte Transponder ist bei Hunden und Katzen immer häufiger anzutreffen. Dieser Chip ist schließlich die Voraussetzung für die eindeutige Identifizierung des Tieres. Er allein aber nützt gar nichts, wenn das Tier nicht auch bei uns registriert ist, was übrigens keinerlei Kosten verursacht. 2009 hatten wir zum Glück einen regen Zulauf, es gab genau 505.577 Neuzugänge in unserem Haustierzentralregister. Die Datenbank ist damit auf mehr als 4,6 Millionen Eintragungen angewachsen.”

Trotz der positiven Bilanz ist McCreight nicht recht zufrieden: “Noch immer sind mehr als 60 Prozent aller Haustiere nicht registriert, obwohl sie vielfach einen Chip besitzen. Dabei funktioniert die kostenlose Registrierung über das Internet schnell und sicher: Einfach bei www.tasso.net rechts auf den Button Registrieren klicken. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt, persönliche Daten sind so vor jedem Mitlesen geschützt.”

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TASSO e.V.
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Am Morgen des 24.12. bekamen wir unerwarteten Besuch. Plötzlich standen zwei Jungs auf dem Hof, die sagten, sie hätten ein kleines Weihnachtsgeschenk für uns. Und siehe da: Sie hatten mit ein bisschen Musizieren über 60,- € verdient und wollten uns dies, anstatt es für das eigene Kinderzimmer auszugeben, gern als kleine Spende überlassen.

Die "offizielle" Übergabe

Wir sagen im Namen unserer Tiere “Herzlichen Dank”! Gerade an Weihnachten freuen uns solche Überraschungen besonders! Wir halten dieses Engegament nicht für selbstverständlich und sind uns sicher, dass die Spende wirklich von Herzen kam!

Wir wünschen Euch und Eurer Familie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

P R E S S E M I T T E I L U N G

aktion tier – menschen für tiere e.V.,
Deutschlands große Tier- und Artenschutzorganisation

Mit dem Vierbeiner gut ins neue Jahr

München/Berlin, 28.12.2009. Silvester ist für die meisten Hunde und Katzen die reinste Tortur. Viele der Vierbeiner reagieren panisch auf die allerorts herrschende Knallerei.
Auf keinen Fall dürfen die Tierhalter ihre Schützlinge zu Silvester alleine lassen. In der Silvesternacht sollten besonders ängstliche Tiere an einem ruhigen Ort im Haus bzw. Wohnung verbracht werden.

In Absprache mit dem Tierarzt können beim Vierbeiner auch Beruhigungsmittel helfen. Es können dabei weniger stark wirksame Mittel wie Pheromone zum Einsatz kommen, aber auch echte Psychopharmaka mit einer angstlösenden Wirkung stehen für extrem empfindliche Tiere zur Verfügung. Letztere müssen über mehrere Tage vor und nach Silvester in abnehmender Dosierung verabreicht werden. Daher sollten Tierhalter, die solches in Betracht ziehen, schon einige Tage vor dem Jahreswechsel ihr Tier dem Tierarzt vorstellen, um das weitere Prozedere genau abzustimmen.

Damit ihre Vierbeiner gut ins neue Jahr kommen, gibt aktion tier e.V. Tipps:

- Katzen, die Freigänger sind, müssen spätesten am Nachmittag des 31.12 unbedingt ins Haus gebracht  werden und evt. Katzenklappen sind zu schließen;

- den Hund am besten schon vormittags Gassi und dabei an der Leine führen. Knaller, die auch schon tagsüber verwendet werden, können auch sonst ruhige Tiere erschrecken, so dass sie dann ziellos auf die Straße laufen;

- geht es mit dem Abfeuern von Raketen, Böllern und Krachern so richtig los,
Fenster, Vorhänge und Rollläden schließen und dabei Fernseher oder das Radio lauter drehen.

Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

Weitere Informationen bei:
Judith Brettmeister, aktion tier – Geschäftsstelle München, Tel.: 089 – 75 969 252 (Judith.Brettmeister@aktiontier.org).

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Braunes Gift und Röhrenknochen
aktion tier warnt vor “tierischen” Gefahren beim Weihnachtsmenü

Berlin/ München, 20.12.09. Haustiere gehören zur Familie und dürfen bei den Familienfeierlichkeiten zum “Fest der Liebe” natürlich nicht fehlen. Gerne teilen liebevolle Tierbesitzer die weihnachtlichen Köstlichkeiten mit ihren Vierbeinern. Aber die gezeigte Liebe soll bei den Vierbeinern nur in beschränkten Maßen durch den Magen gehen.

Harmlos sind noch im Allgemeinen Magenverstimmungen, die beim Verzehr eines Stückchens Festbraten auftreten können, wenn Herrchen oder Frauchen es zu gut meinen. Die Folge sind lästiger Durchfall und/oder Erbrechen, wodurch die Feierlichkeiten durch häufiges Gassi gehen und Wohnung putzen unterbrochen werden könnten.

Weitaus gefährlicher wird es da schon, wenn Knochen der Weihnachtsgans oder -ente zufällig oder bewusst auf den Speiseplan des Hundes gelangen. Im schlimmsten Fall kann es zu lebensbedrohlichen Darmverletzungen kommen. Oft werden auch Verstopfungen ausgelöst.

Schokolade sollte, auch wenn das Haustier noch so bettelnd schaut, auf keinen Fall als Leckerli gegeben werden. Schokolade enthält einen dem Koffein sehr ähnlichen Stoff, der für Haustiere, vor allem Hunde, gefährlich ist und je nach aufgenommener Menge zu lebensbedrohlichen Zuständen führen kann.

“Der Fachhandel bietet viele tiergerechte Alternativen für diejenigen, die ihre treuen Gefährten Weihnachten verwöhnen möchten, Plätzchen für den Hund bis hin zu Leckereien für die Katze mit Fleischgeschmack”, merkt Daniel Prengel, Tierarzt bei der aktion tier-tierrettung münchen, an.

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Katalonien verbietet Stierkampf

Der erste Schritt ist getan – eine wunderbare Nachricht kurz vor Weihnachten.
In erster Lesung hat das katalonische Parlament dem Gesetzesvorschlag,
den Stierkampf in Katalonien zu verbieten, zugestimmt.
Ein kleiner Wermutstropfen: In zwei weiteren Lesungen muss
dieses Votum noch bestätigt werden. Es ist zu vermuten, dass selbst dann,
wenn letztlich das Stierkampfverbot in Katalonien Gesetz wird, die ewig
Gestrigen noch den Rechtsweg beschreiten werden. Aber zunächst ist mehr als
beachtlich, dass 180 000 Katalanen ein Volksbegehren unterschrieben haben,
mobilisiert von der  Initiative PROU („Basta“), das die Abschaffung des
grausamen Gemetzels fordert.

Allein das Wort Stierkampf verhöhnt die Stiere. In der Arena kämpfen die
Stiere nicht, sie werden vielmehr getrieben, gereizt, schwer verletzt und am
Ende unter großem Getöse sinnlos getötet. Ein Kampf soll nie länger als 15
Minuten dauern, denn der Stier würde sonst lernen, besser mit der für ihn
tödlichen Situation umzugehen. Er würde nicht mehr auf die Bewegung des
Tuches hereinfallen, sondern er würde den wahren Feind in der Arena als Ziel
suchen. Der Rausch am Blutbad wird in drei Akten inszeniert. Zuerst stechen
die Picadores hoch zu Pferd mit ihren Piken, bis zu 40 cm tief, auf den
Stier ein. Dann kommen die Banderillas und der Matador und stoßen Lanzen mit
6 cm langen Widerhaken in den Stier. Kurz bevor der Stier überhaupt nicht
mehr in der Lage ist sich zu bewegen, versetzt der Matador dem Stier den
Stoß mit dem Degen.

Judith Brettmeister, von aktion tier-Geschäftsstelle München jubelt: „Seit
Jahren kämpfen wir für ein Verbot dieser schrecklichen Tiermisshandlungen.
Ein Etappensieg ist erreicht. Es ist an der Zeit, dass der Stierkampf den
Todesstoß erhält“.

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Presse-Mitteilung

Auch Hunde, Katzen, Vögel, Hamster und Meerschweinchen können sich erkälten; TASSO gibt Tipps für die kalte Jahreszeit

Selbst wenn es draußen stürmt und schneit: Hunde brauchen täglich ihren Spaziergang an der frischen Luft. Denn nur dann bleiben ihre Abwehrkräfte intakt. Große, starke Hunde mit dichtem Fell sind natürlich weniger empfindlich als kleine, zarte Wesen. Bei besonders harschen Temperaturen und heftigem Regen oder Schneefall sollen diese vor allem nicht zu lange untätig herumstehen, das vergrößert die Erkältungsgefahr. Ist der Hund so richtig durchnässt, sorgt zu Hause ein auf der Heizung angewärmtes Handtuch für Abhilfe. Damit wird er kräftig abgerubbelt. Problematisch sind aber immer die Pfoten. Streusalz und Splitt können Verletzungen verursachen und zu Entzündungen führen. Als Schutz haben sich fetthaltige Cremes bewährt, viele Hundebesitzer schwören auch auf das Einreiben mit Hirschtalg.

Katzen mit Freigang mögen zwar weder Regen noch Schnee, Kälte macht ihnen aber nicht viel aus. Man sollte sie vor die Tür lassen, so oft sie wollen. Wichtig ist aber ein schnell erreichbares warmes Plätzchen im Haus. Zugluft sollte aber immer vermieden werden, das Körbchen gehört also weder unter ein gekipptes Fenster noch auf einer Fensterbank.

Wellensittich & Co. verlassen zwar nicht das Haus, dennoch können auch sie unter der kalten Jahreszeit leider. Und zwar durch den veränderten Tag-Nacht-Rhythmus. Als Tropenbewohner sind sie auf gleich lange Tag- und Nachtphasen konditioniert. Eine Tageslichtlampe mit programmierbarem Schaltstecker kann für den Ausgleich der Winterdunkelheit sorgen.

Für Hamster und Meerschweinchen liegt die größte gesundheitliche Gefahr in der Zugluft. Sie erkälten sich sehr schnell und überstehen schwere Infektionen oftmals nicht. Zur Stärkung des Immunsystems sollten Meerschweinchen täglich 10 bis 30 mg Vitamin-C erhalten. Denn im Gegensatz zu anderen Säugetieren ist ihr Körper nicht in der Lage, dieses Vitamin zu synthetisieren.

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